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Gedanken zur Tageslosung

für Donnerstag, den 07.05.2026

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Losungswort
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
Psalm 5,4

Lehrtext
Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.
Markus 1,35

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Guten Morgen, lieber Vater!

Die meisten von uns sind vermutlich so erzogen worden, dass man sich in einer Familie morgens gegenseitig begrüßt. Wer mit Kindern lebt, weiß, dass das ganz unterschiedlich ausfallen kann. Sind sie noch klein, sind sie oft vor den Eltern wach – und die müssen dann halt auch aufstehen. Da schallt einem ein lautes „Guten Morgen!“ entgegen, wenn man noch gar nicht dafür bereit ist. Bei Teenagern sieht das mitunter anders aus: statt Lebensfreude pur ein Gähnen und Lustlosigkeit.

Nun sind wir, wenn wir an Jesus Christus glauben, ja Kinder Gottes. Wo würden wir uns da in unserem Morgenverhalten dem himmlischen Vater gegenüber einordnen? Springen wir quasi fröhlich zu ihm aufs Lager, voller Vorfreude auf das, was der Tag bringt? Oder sind wir mufflig: „Sprich mich bloß nicht an“? Diesen Vergleich halte ich für gar nicht so abwegig. Immerhin fordert uns Jesus Christus selbst auf, wie Kinder auf Gott zu reagieren.(1) Das bedeutet unter anderem, die Nähe zu unserem himmlischen Vater zu suchen.

In den heutigen Losungsversen geben uns sowohl David als auch Jesus ein Beispiel, wie das aussehen kann. Sie suchten Gott nicht erst, wenn der Tag sich neigte, sondern schon früh am Morgen. Viele Christen tun das auch. Andere kriegen das in ihrem Alltag nicht unter. Ich erinnere mich an die Zeiten, als unsere fünf Kinder noch alle zu Hause waren: Es war mir schlichtweg nicht möglich, noch früher aufzustehen. Und bis dann endlich alle aus dem Haus waren, wartete schon die Tagesarbeit auf mich. Ja, aber was ist denn mit Gott? Er war immer da, in all dem Gewusel, nur ein Gebet weit entfernt.

Den Tag mit Gott so zu beginnen, wie es im Lehrtext von Jesus berichtet wird, ist etwas Wunderbares. Wichtig ist aber, ihn auf jeden Fall mit Gott zu beginnen – und sei es mit einem kindlichen „Guten Morgen, lieber himmlischer Vater!“, um dann an seiner Hand durch den Tag zu gehen.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Matt. 18,3

Als Gebet heute zwei Strophen aus dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“:

Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag.

Danke für manche Traurigkeiten,
danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten
will an jedem Ort.
Martin Gotthard Schneider


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