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Losungswort Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hoch gelobt! Psalm 40,17 Lehrtext Paulus schreibt: Der Herr wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 2. Timotheus 4,18
Heilsgewissheit
Wenn man in ein Krankenhaus geht, um sich operieren zu lassen, wird man gewöhnlich vorher über die Risiken aufgeklärt. Trotzdem gehen die meisten das Risiko ein, weil es ohne Operation noch schlimmer kommen könnte. Man handelt auf Hoffnung hin. Handeln wir Christen eigentlich auch auf Hoffnung hin – und kann aus unserer Hoffnung sogar Gewissheit werden? Das heutige Losungswort beginnt mit den Worten: „Die dein Heil lieben“. Häufig wird für das Wort „Heil“ auch „Rettung“ oder „Hilfe“ verwendet. Zugrunde liegt die Überzeugung, dass Gott rettet. Und genau die soll uns dazu veranlassen, ihn „hoch“ zu loben, wie es im Losungswort heißt. Schauen wir in den Lehrtext, so wird deutlich, dass es nicht nur um Rettungen in diesem Leben geht. Die eigentliche und ewige Rettung erwartet uns nach unserem Tod. Diese Heilsgewissheit half meiner Ansicht nach dem Apostel Paulus, die Angst vor dem Tod zu überwinden. Tief im Herzen hoffte er nicht nur, sondern wusste, dass ein herrliches Leben auf ihn wartet. Wer diese Gewissheit hat, handelt anders – davon bin ich überzeugt. Doch wie bekommen wir solch eine Gewissheit? Ich glaube, dass viele schon von bestimmten Wahrheiten felsenfest überzeugt sind. Z.B., dass Jesus Christus uns nicht belügt. Wenn er dem Mörder neben sich am Kreuz zusprach: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“,(1) dann war das auch so. Und wenn er sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe“(2), dann wird es auch so geschehen. Weiterhin blicken wir auf Erfahrungen zurück, in denen Gott seine Zusagen erfüllt hat. Das können persönliche Erfahrungen und Begegnungen mit ihm sein, aber auch historische Ereignisse wie z.B. die Rückkehr Israels in ihr Land. All das verwandelt eine anfänglich vage Hoffnung in die tiefe Gewissheit: Gott hält, was er verspricht. Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Luk. 23,43 [Luther 2017] (2) Joh. 11,25 [Luther 2017] Als Gebet heute zwei Strophen aus dem Lied „Gottes Verheißungen bleiben“: Gottes Verheißungen bleiben, sie wanken ewig nicht. Blutend hat Jesus besiegelt, was er im Wort verspricht. Himmel und Erd‘ mag brennen, Hügel und Berg verschwinden; doch wer da glaubt, wird finden: Gottes Wort bleibt stets wahr. Text: Lewi Pethrus
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