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Losungswort Vor dem HERRN her kam ein großer und gewaltiger Sturmwind, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, in dem Sturmwind aber war der HERR nicht. Und nach dem Sturmwind kam ein Erdbeben, in dem Erdbeben aber war der HERR nicht. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, in dem Feuer aber war der HERR nicht. Nach dem Feuer aber kam das Flüstern eines sanften Windhauchs. 1. Könige 19,11-12 Lehrtext Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist. Johannes 1,18
Gott erkennen
„Kein Mensch hat Gott jemals gesehen“ – so beginnt der heutige Lehrtext. Wie aber kann man dann erkennen, dass es Gott gibt und wie er ist? Nun, diese Frage beschäftigte gewiss auch den Propheten Elia, von dem das Losungswort handelt. Er war ein mutiger Prophet, der für die Sache Gottes eintrat. Er sah und demonstrierte sogar dessen Macht. Doch als Person war Elia eher ängstlich. Als Isebel, die Frau des Königs von Israel, ihm drohte, ihn umzubringen, war er völlig niedergeschlagen und verzweifelt. In dieser Situation begegnete ihm Gott auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Es geschah weder im Sturm noch im Erdbeben noch im Feuer, sondern in einem Windhauch – nicht mit lauten Fanfaren, sondern in leisen Klängen. Für mich ist das ein Zeichen von Gottes unbeschreiblicher Liebe zu den Seinen. Ja, wir können Gott nicht sehen, doch wir erkennen ihn in seinen Werken, seinem Wirken und seiner Nähe zu uns. Wie Gott ist, erfahren wir aus seinem Wort. Doch welchem der vielen Worte von Menschen und Religionen können wir vertrauen? Ich denke, dem Wort, das nicht nur gesagt, sondern auch ausgeführt wurde. Was Gott Elia offenbarte, geschah tatsächlich. Vor allem aber erkannte Elia Gott an seiner Liebe zu ihm – im leisen Windhauch. Heute kann jeder Mensch diese Liebe Gottes persönlich erfahren. Sie ist in der Person Jesu Christi zu uns gekommen. Durch ihn hat sich Gottes Wort erfüllt. Durch ihn erfahren wir, wie Gott wirklich ist. Wollen wir diese Liebe Gottes an uns heranlassen? Sie kommt vielleicht nicht in lauten Tönen, doch sie wird uns verändern.
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen Als Gebet heute das Lied „Die Liebe des Retters“: Ich danke dir, Jesus, dass es deine Güte war, die den Preis bezahlte und mich errettet hat. Ich danke dir, Jesus, dass es deine Gnade war, die die Sünde aller Welt auf die Schultern nahm. Ich danke dir, Jesus, denn der Tod hat nicht gesiegt, weil du auferstanden bist und nicht im Grabe bliebst. Ich danke dir, Jesus, für das, was du mir gibst: Ein Leben für die Ewigkeit, weil du in mir lebst. Die Liebe des Retters hat triumphiert, als du am Kreuz den Tod besiegtest, wurd ich erlöst, wurd ich erlöst. Amen. Text & Musik: Mia Friesen & Stefan Schöpfle
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