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Gedanken zur Tageslosung

für Mittwoch, den 25.11.2020

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Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.
Amos 6,6

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen.
1. Timotheus 6,17-19

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Die richtigen Prioritäten

Die heutigen Losungsverse sprechen eigentlich eine eindeutige Sprache. Man darf aber, wie ich meine, diese Verse nicht so interpretieren, als ob Reichtum oder Wohlstand an sich schon Sünde sei. Es geht vielmehr um die Prioritäten, die sich ein Mensch für sein Leben setzt. Allerdings kann Reichtum eine falsche Sicherheit vermitteln oder dazu führen, dass jemand wie im Losungswort beschrieben nur noch für sein Vergnügen lebt. Davor sollten wir uns hüten. Doch wann sollten wir freigiebig sein und wann dürfen wir das Leben auch mal genießen? Wann sollten wir unsere Zeit in andere investieren und wann auch Zeit für uns haben?

Stellen wir uns einmal einen Tisch vor, auf dem nebeneinander Münzen liegen, sodass sie die gesamte Tischplatte bedecken. Die Tischplatte steht für unsere Zeit, unsere Kraft oder auch die Mittel, die wir haben. Nun geschieht etwas, was meine Zeit, meine Kraft oder meine Mittel in Anspruch nehmen würde, wenn ich darauf eingehe. Ich könnte jetzt sagen: „Der Tisch ist schon voll - da geht nichts mehr.“ Ich könnte mir aber auch Zeit nehmen, Kraft oder Geld investieren. Das wäre dann in dem Bild vom Tisch wie eine weitere Münze, für die ich in der Mitte des Tisches andere Münzen beiseiteschiebe. Das kann dazu führen, dass Münzen am Rand des Tisches herunterfallen. Das nehme ich in Kauf, denn das sind die nicht so wichtigen Dinge, für die ich jetzt weder Zeit noch Mittel mehr habe.

Es geht also darum, heute das zu tun, was heute aus Gottes Sicht wichtig und richtig ist.

Dazu wünsche ich uns Weisheit und Mut,
Pastor Hans-Peter Mumssen


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