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Gedanken zur Tageslosung

für Donnerstag, den 28.10.2021

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Wahrlich, es hat Israel keine andere Hilfe als am HERRN, unserm Gott.
Jeremia 3,23

Jesus ließ das Volk sich lagern auf die Erde und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.
Matthäus 15,35-36

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Göttliche Möglichkeiten

Das heutige Losungswort möchte ich einmal vom Lehrtext aus betrachten. Dieser bezieht sich darauf, dass Jesus Christus 4.000 Männer, also ca. 10.000 Personen mit sieben Broten und ein paar Fischen satt machte. Interessant in diesem Bericht ist die Rolle der Jünger. Jesus bezog sie nämlich in dieses Wunder mit ein und zelebrierte nicht nur ein Wunder vor ihren Augen.

Zunächst teilte Jesus seinen Jüngern mit, dass er dieser Menschenmenge etwas zu essen geben wollte. Das erzeugte sofort eine gewisse Panik unter den Jüngern und sie erwiderten: „Wo sollen wir denn in dieser einsamen Gegend genug Brot hernehmen, um eine so große Menge satt zu machen?“ (Matt. 15,33) Sie meinten, Jesus habe zwar eine gute Idee, aber sie müssten nun irgendwoher Brot besorgen. Doch woher? Ihre Gedanken bewegten sich also im Rahmen des menschlich Möglichen. Doch Jesu Gedanken bewegten sich in einem ganz anderen Rahmen, nämlich darin, was Gott tun kann und tun will.

Dass Gott alles möglich ist, bedeutet allerdings nicht, dass jemand damit jeden verrückten Gedanken rechtfertigen kann und mit Gott wie mit einem „Geist aus der Flasche“ umgeht. Es geht hier, wie ich meine, um etwas ganz anderes, nämlich darum, dass Gott unsere menschlichen Grenzen sprengen kann. Wenn wir also in unserem Glauben an Grenzen stoßen, etwas Gutes tun wollen, aber keine Möglichkeit sehen, es auszuführen, so dürfen und sollen wir mit Gott rechnen. Er kann da helfen, wo kein Mensch mehr helfen kann.

Auch der Prophet Jeremia, von dem wir im Losungswort lesen, macht deutlich, dass wahre Hilfe nur bei Gott zu finden ist. Trotzdem setzten damals viele ihr Vertrauen in ihre selbst gemachten Götzen. Das machte sie blind für Gott und seine Möglichkeiten. Vertrauen wir aber Gott, dann entdecken wir, dass Gott größer ist als unsere Begrenztheit. Diesen Glauben möge Gott uns schenken.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen


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