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Losungswort Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! Psalm 115,1 Lehrtext Jesus spricht: Wer von sich aus redet, sucht die eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist glaubwürdig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. Johannes 7,18
Von Ehre und Anerkennung
Wessen Ehre suchen wir? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Natürlich möchte jeder Mensch anerkannt und auch geehrt werden. Nun gibt es in alten Kirchenliedern Textzeilen wie: „Ich geb mich hin dem freien Triebe, wodurch ich Wurm geliebet ward.“(1) Auch in dem Lied „Du meine Seele singe“ heißt es unter anderem: „Ach, ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm; der Herr allein ist König, ich eine welke Blum.“ So etwas zu singen, empfinden einige schon als Zumutung. Und doch wollten die Schreiber dieser Lieder genau das zum Ausdruck bringen, was wir im heutigen Losungswort lesen: Wir wollen uns nicht selbst ehren, sondern allein Gott. Oder wie der Apostel Paulus es sagte: „Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!“(2) Sollen wir nun als Christen es um jeden Preis vermeiden, geehrt zu werden? Ich glaube, das ist nicht damit gemeint. Die Frage ist eher: Bei wem suchen wir unsere Ehre? Im Vorfeld des Lehrtextes erklärte Jesus Christus, dass seine Lehre nicht von ihm ist. Er lehrte nicht, um von anderen bestaunt zu werden, sondern gab nur die Worte Gottes wieder – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer seine eigenen Vorstellungen im Namen Gottes verkündet, bekommt vielleicht von anderen Anerkennung, entehrt aber Gott. Wer hingegen die Ehre Gottes sucht, bekommt wiederum Ehre zurück, jedoch nicht von Menschen, sondern von Gott. In unseren Augen sind wir vielleicht wie ein Wurm gegenüber der Größe Gottes. In Gottes Augen jedoch sind wir so wertvoll, dass er seinen eigenen Sohn für uns gab. Wenn wir unsere Ehre bei Gott suchen, werden wir unabhängig davon, was andere über uns denken. Der Wunsch, von anderen Menschen anerkannt zu werden, bestimmt dann nicht mehr unser Leben. Im Gegenteil, Gottes Ehre zu suchen, macht uns frei und glaubwürdig. Was kann uns Besseres geschehen?
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Aus dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ (2) 1.Kor. 1,31 [Luther 2017] Gebet: Herr Jesus Christus, dich zu ehren ist mein Lebensinhalt und Ziel. Ich danke dir, dass du in mein Leben gekommen bist und ich wertvoll in deinen Augen bin. Mach mich bitte frei davon, von anderen Menschen Anerkennung zu suchen, aber lass mich dankbar sein, wenn mich andere ehren. Ich danke dir, Jesus, für mein Leben. Amen.
Liebe Losungsleserinnen und Leser, am Pfingstsonntag und -montag sowie am 30. Mai führen wir im Christus-Zentrum Arche in Elmshorn um 18:30 Uhr ein besonderes Musiktheaterstück auf. Unter dem Titel „Der Aufbruch“ erzählen wir vom Anfang der Apostelgeschichte, mit Musik von Hanjo Gäbler sowie Angela und Hans-Peter Mumssen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein. Weitere Informationen und kostenlose Tickets erhalten Sie auf http://www.cza.de
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