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Gedanken zur Tageslosung

für Montag, den 19.04.2021

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Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt. Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht, denn der HERR stützt seine Hand.
Psalm 37,23-24

In dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
Römer 8,37

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

An Gottes Hand

Würde man nur den ersten Teil des heutigen Losungswortes lesen, könnte man meinen, wer Gott gefällt, habe keine Schwierigkeiten in seinem Leben zu erwarten. Doch schon der nächste Vers zeigt auf, dass es durchaus Probleme geben kann. Allerdings sorgt Gott selbst dafür, dass man nicht darin untergeht: Er nimmt seine Kinder an die Hand und stützt sie. Was kann das für uns konkret bedeuten?

Zum einen, so meine ich, ist der Weg - also das, worauf wir uns zu bewegen - ein wichtiger Faktor. Bewege ich mich in Gottes Willen oder darauf zu? Dann mögen meine Schritte vielleicht noch unsicher und wackelig sein, doch Gott wird sie festigen. Ich möchte das einmal mit einem Vater vergleichen, der sein Kind ermutigt, das Laufen zu lernen. Selbst der ungeschickteste Versuch wird mit Lob belohnt. Stolpert das Kind, hält der Vater es fest an der Hand und verhindert Schlimmeres. Bei Misserfolgen gibt es Trost und Zuspruch. Nicht anders geht Gott mit uns um, wenn wir anfangen, uns in seinen Willen hineinzubewegen.

Das Umfeld des Lehrtextes zeigt nun die ganze Bandbreite von Herausforderungen, die uns auf unserem Weg mit Christus begegnen können: Not, Angst, Verfolgung, Hunger, Entbehrungen, Gefahr, sogar bis dahin, getötet zu werden.(1) All das waren und sind Dinge, die ein Mensch nicht freudig und freiwillig wählt. Dennoch geschahen und geschehen sie. Und ich glaube, gerade dann ist es wichtig, zu wissen: Ich bin an Gottes Hand. Er ist mein Halt. Er ist meine Sicherheit. Er sorgt dafür, dass ich es schaffe, auch wenn ich stolpere.

Der Apostel Paulus begründete seine Zuversicht mit der Liebe Jesu Christi. Denn dieser ist es, „der uns geliebt hat“, wie es im Lehrtext heißt. Laut Paulus kann uns nichts, aber auch gar nichts, von der Liebe Gottes, die er durch Christus schenkt, trennen.(2) An seiner Hand konnten die Apostel weit „überwinden“ - und als seine Kinder auch wir.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Röm. 8,35 (2) Röm. 8,38.29


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