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Gedanken zur Tageslosung

für Samstag, den 18.05.2024

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Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört.
2. Mose 3,7

Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat - was hilft ihnen das?
Jakobus 2,15-16

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Gemeinsam helfen

Im Umfeld zum heutigen Losungswort wird erzählt, dass Gott Mose dazu berief, sein Volk aus der Sklaverei herauszuführen. Menschlich gesehen war Mose dazu nicht in der Lage. Doch Gott stattete ihn mit Vollmacht aus. Dennoch musste Mose losgehen und Gottes Anweisungen ausführen. Im Lehrtext geht es ebenfalls darum, etwas zu tun, doch diesmal mit menschlichen Möglichkeiten. Wenn jemand Mangel leidet, reicht es nicht, ihm ein paar gute Wünsche mitzugeben. Es muss schon etwas Handfestes sein.

Gott sieht die Not der Menschen und hört ihre Gebete – davon handelt das Losungswort. Doch dann kommen auch wir ins Spiel. An einem Erlebnis möchte ich das einmal verdeutlichen:

Vor ca. 25 Jahren mussten wir als Gemeinde alle drei Monate ca. 50.000 DM Zinstilgung bezahlen. Einmal – kurz vor Weihnachten – fehlte der Gemeinde das Geld. Gleichzeitig erfuhren wir, dass die Kirche einer befreundeten Gemeinde in Indien durch eine Überflutung zu großen Teilen zerstört war. Der Schaden betrug auch ca. 50.000 DM. Während eines Gebetsabends bat ich die Anwesenden, für diese Not zu beten. Plötzlich hörte ich eine innere Stimme sagen: „Gebt ihr ihnen das Geld.“ War das Gott? Uns fehlten doch ebenfalls 50.000 DM. Dennoch sagte ich es den anderen und gemeinsam beschlossen wir, Gott zu vertrauen. Folgendes geschah: Erwachsene und sogar Kinder verzichteten auf ihre Weihnachtsgeschenke. Eine andere Person erhielt plötzlich unerwartet viel Geld – und am Ende konnten wir der Gemeinde in Indien helfen und sogar auch unseren Abtrag zahlen.

Diese Begebenheit wurde mir zu einer Lehre, dem Ruf Gottes zu folgen, ihm zu vertrauen, nicht das Meine zu suchen und das zu tun, was mir möglich ist. So erlebten wir, wie Gott auf natürliche und übernatürliche Weise hilft.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Als Gebet eines der Lieblingslieder von Martin Luther King:

Wenn ich jemandem helfen kann, während ich gerade vorbeigehe,
wenn ich jemanden mit einem Wort oder einem Lied aufmuntern kann,
wenn ich jemandem zeigen kann, dass er auf dem falschen Weg ist,
dann wird mein Leben nicht vergeblich sein.


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