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Gedanken zur Tageslosung

für Donnerstag, den 03.04.2025

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Losungswort
Mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten.
Jeremia 2,13

Lehrtext
Jesus spricht: Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.
Johannes 4,14

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Die lebendige Quelle

Das heutige Losungswort stammt aus einem ernsten Reden Gottes zum Volk Israel. Er erinnerte sie an die Zeiten, als sie ganz eng mit ihm verbunden lebten. Doch dann entfernten sie sich immer mehr, indem sie ihn verließen, um andere Götter anzubeten. Diesen häufig wiederkehrenden Treuebruch nennt Gott im Losungswort „eine zwiefache Sünde“, da sie ihn nicht nur verlassen, sondern auch durch Götzen ersetzt hatten. Anstatt von seinem lebendigen Wasser zu trinken, wollten sie sich nach eigenem Gutdünken versorgen – jedoch ohne Erfolg. Gerieten sie dann allerdings in Not, sollte Gott ihnen helfen, der sie darauf fragte: „Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!“(1)

Dieser Bericht aus dem Buch Jeremia zeigt auf, dass es Gott nicht egal ist, wie seine Kinder leben. Das gilt sowohl für das Volk des ersten Bundes, Israel, als auch für alle, die durch Jesus Christus zu ihm gehören. Wie sehr Gott darum ringt, dass Menschen den Unterschied zwischen seinem lebendigen Wasser und löchrigen Ersatzlösungen erkennen können, kann man im Umfeld des Lehrtextes sehen: In einem Gespräch mit einer Frau hatte Jesus diese auf die Baustellen und Brüche in ihrem Leben angesprochen.(2)

Diese Begegnung zwischen Jesus und der Samaritanerin finde ich immer wieder beispielhaft. Einerseits findet ein tiefes geistliches Gespräch statt. Gleichzeitig wird Jesus ganz lebenspraktisch. Und dann kommt das Angebot, von seinem Wasser zu nehmen – eine Einladung zu einem überfließenden Leben. Dieses Wasser fließt aber nicht irgendwo, sondern kommt von ihm: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe …“ Diese Einladung gilt auch uns. Wollen wir?

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Jer. 2,28 [Luther 2017] (2) Joh. 4,16-18

Gebet:
Danke, Herr Jesus, dass du gekommen bist und uns zu einem überfließenden Leben einlädst. Danke auch dafür, dass du uns mit der Wahrheit – auch über uns selbst – konfrontierst. Und danke dafür, dass du uns nicht verdammst, sondern erlöst. Hilf mir, immer nah an dir zu bleiben und mit dir zu leben. Amen.


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